Küchenplanung: Deckenhohe Schränke und ein durchgehend cleaner Look | Pinsdorf
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Aktualisiert: vor 20 Stunden
(Küchenplanung für eine offene Wohnküche in Pinsdorf, Bezirk Gmunden, Oberösterreich)
In Pinsdorf sollte die neue Küche vor allem eines leisten: viel Stauraum bei einem ruhigen, aufgeräumten Erscheinungsbild schaffen. Gemeinsam mit der Kundschaft hat BAM.wohnen ein Konzept aus deckenhohen Schränken in Muschelweiß, einer schwarzen Steinarbeitsplatte und warmen Eichenakzenten entwickelt. Das Kochfeld wanderte in eine eigene Nische, kleine Küchengeräte verschwanden in den Hochschränken. So entstand im Bezirk Gmunden eine Küche, die trotz offener Raumgestaltung klar strukturiert bleibt.
Deckenhohe Schränke für maximalen Stauraum
Der Wunsch der Kundschaft nach möglichst viel Stauraum stand am Anfang der Planung. Die Lösung: Schrankfronten in Muschelweiß, die bis unter die Decke reichen und den gesamten Wandbereich ausnutzen. Onyxschwarze Griffmulden ziehen sich als durchgehende horizontale Linie durch die Front und sorgen für Orientierung, ohne die ruhige Optik zu stören.
Die Steinarbeitsplatte in Schwarz bildet dazu den bewussten Kontrast zu den hellen Fronten. Kleine Küchengeräte wie Kaffeemaschine oder Toaster fanden in den Hochschränken Platz, sodass die Arbeitsflächen frei bleiben. Auch der Backofen mit Slide-and-Hide-Funktion trägt zu diesem cleanen Erscheinungsbild bei: Die Tür verschwindet beim Öffnen seitlich unter dem Gerät, wodurch der Durchgang jederzeit frei bleibt.
Kochnische mit Eichenholz
Das Kochfeld wurde bewusst in eine Nische gesetzt, statt es in die durchgehende Frontlinie zu integrieren. Dieser Rückzug sorgt dafür, dass die Küche auch im laufenden Betrieb aufgeräumt wirkt. Über der Nische bringt ein Hängeschrank aus Eiche erste Wärme in den sonst reduzierten Materialmix.
Der gegenüberliegenden Wand wurde eine Verkleidung aus Eichenholz gegeben, die den Raum zusätzlich erdet. Zwei weiße Hängeschränke setzen sich darauf ab und halten die Fläche trotz des Materialwechsels ruhig. Ein Akustikpaneel aus Holzlamellen schafft den Übergang zum angrenzenden Essbereich und verbindet beide Zonen gestalterisch.
Küchenzeile mit Bar und cleveren Ecklösungen
Die Eiche aus der Kochnische findet sich in der Barplatte wieder, die als eigenständiges Element in Richtung Essbereich ausgreift. Sie eignet sich zum Gespräch während des Kochens ebenso wie zum kurzen Verweilen und übernimmt gleichzeitig eine räumliche Funktion: Sie grenzt die Küche vom Essbereich ab, ohne die offene Raumstruktur aufzugeben. So wirkt die Küche wie ein eigener Bereich, obwohl keine Wand dafür nötig war.
Auch bei den Ecklösungen wurde auf Funktion geachtet: Ein Lemans-Auszug und ein Karussell-Eckschrank machen sonst schwer zugängliche Eckbereiche vollständig nutzbar. Die extra tiefe Arbeitsfläche schafft zusätzlichen Bewegungsspielraum beim Kochen, und die beiden Fenster sorgen für eine helle, gut belichtete Atmosphäre im gesamten Raum.
Möchten Sie Ihre Küche ähnlich durchdacht planen?
Dieses Projekt zeigt, wie viel Stauraum sich unterbringen lässt, ohne dass eine Küche unruhig wirkt. Deckenhohe Schränke, eine durchdachte Kochnische und eine Bar als Raumteiler verbinden Funktion mit einer klaren, reduzierten Formsprache. Geplant und umgesetzt wurde die Küche von BAM.wohnen im Küchenstudio in Vorchdorf, mit Blick auf den Alltag der Kundschaft im Bezirk Gmunden.
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